Freitag, 7. Juli 2017

Malik

Farben und Muster von Pfauenfedern, um eine geeignete Fläche für meinen Pfauenstempel zu erhalten, war bei dieser Seife mein Anliegen. Schön, dass es geklappt hat, ich hatte mich (mangels einiger Öle) spontan für eine andere Rezeptur (sooft - herrliches Rezept, aber für allzu aufwändige Gestaltungen bleibt der Leim nicht lange dünn genug), als ursprünglich geplant, entschließen müssen. Dafür wäscht sie sich wundervoll, ich liebe diese Rezeptur (in der Rubrik Lieblings-Rezepte zu finden). Das entschädigt für den Stress beim sieden. Sie duftet herrlich nach dem Parfümöl Jai Ciao von Scent Perfique.





Dienstag, 27. Juni 2017

Some Coffee au Lait


Es gibt Seifen, die mag ich genau so wie sie sind, und die möchte ich dann genauso wieder und wieder machen. Meine Some Coffee (hier klicken) ist solch eine Seife. Die gleiche Gestaltung, dasselbe Rezept (Kaffeefee, in meinen Lieblingsrezepten zu finden - hier klicken), nur wollte ich diesmal eine Milchkaffee-Seife. So habe ich für die Lauge je hälftig Vollmilch und starken aufgebrühten Kaffee eingefroren, und daraus die Lauge angerührt. Um sie heller als die Some Coffee zu gestalten, habe ich mehr Titandioxid genommen, und mehr hellen Leim-Anteil verwendet. Den Unterschied zwischen der Some Coffee und der Some Coffee au Lait zeige ich auf dem letzten Foto.



(links: Some Coffee - rechts: Some Coffee au Lait)

Freitag, 23. Juni 2017

Kokokabana


Diese Bananenseife ist frisch gesiedet, doch ich liebe sie jetzt schon! Ein (unvernüftiges!) neugieriges Anwaschen direkt nach dem anschneiden hat mir einen prächtigen dichten, cremigen und üppigen Schaum versprochen und eine wunderbar milde Pflege in Aussicht gestellt. Und so setzt sich die Rezeptur zusammen:

28 % Reiskeimöl
18 % Olivenöl
18 % Palmöl
15 % Bio-Kokosöl
15 % Palmkernöl
6 % Kakaobutter

Laugenflüssigkeit: Kokosmilch (30 % der GFM)
Zusätze: 1 reife Banane (auf 1000 g GFM) und weitere 3 % Kokosmilch (zusammen mit der Banane püriert und in den Seifenleim gegeben)

Das Rezept (Kokokabana) werde ich gewiss meinen Lieblings-Rezepten zufügen, dafür warte ich aber natürlich die Reifezeit ab.

Beide Gestaltungen sind aus einem Leim entstanden. Ich habe sie allerdings unterschiedlich beduftet. Die Blockform ist mit dem Parfümöl Coconut-Lemon von den Verseifern beduftet, die Einzelformen mit dem Parfümöl Banana (True) von Natures Garden. Beide passen wunderbar, und beide liebe ich!



Sonntag, 28. Mai 2017

Rosaria


Sommerzeit gleich Rosenzeit. Ein schlichtes Seifchen mit edlen Zutaten und einem überwältigendem Duft!

Das Rezept ist ganz schlicht:

40 % Bio-Kokosöl
40 % unraffinierte Sheabutter
20 % Wildrosenöl

Ich habe das Parfümöl Pfingstrose "Paeonia" von Rosarome verwendet. Ein zugleich klassisch anmutender, aber auch spezieller Rosenduft, den ich sehr mag. Die Seife ist schon 9 Monate alt, und der Duft hält sich immer noch sehr gut. Einsatzkonzentration war 5 %.

Den Stempel (unterstes Foto) habe ich mir anfertigen lassen. Aber ich finde die Stücke ohne Stempel in dem Fall noch etwas schöner, so ließ ich die meisten Stücke unbestempelt.






Samstag, 22. April 2017

mon ami

Wie der Name der Seife schon vermuten lässt, ist dies eine Seife für eine liebe Freundin. Sie leidet unter Neurodermitis, und ich habe einen ersten Versuch unternommen, eine Rezeptur extra für die Bedürfnisse ihrer Haut zu entwickeln. Doch sicherlich ist sie noch ausbaufähig. Das Feedback meiner Freundin wird letztendlich entscheidend sein. Zur Rezeptur (und auch ein Link zu einem Anwaschbericht) findet sich hier im Seifen4um.

Die Farbennuancen sind mit Schiefermehl erreicht, auf einen Duft habe ich verzichtet, um die Problemhaut nicht unnötig zu irritieren.

Den Stempel habe ich extra für diese Seife anfertigen lassen, und er wird gewiss noch häufig Verwendung finden bei Seifen für liebe Freunde.




Freitag, 31. März 2017

Niagara

Mir war es ein Anreiz den Topf-Swirl mit einer geometrischen Form zu verbinden. Mich erinnert die Optik an einen kühlen Wasserfall. Rezept ist mein ALPINO (in den Lieblings-Rezepten nachzulesen).

Welch wundervolle Marmorierungen man sonst noch mit dem Topf-Swirl erreichen kann, kann man in der Bildergalerie des Traum-Schaum-Hütten-Zaubers April 2017 im Seifen4um eindrucksvoll sehen - HIER KLICKEN (Registrierung ist notwendig).
Leider habe ich es zeitlich nicht geschafft teilzunehmen, die Technik finde ich immer wieder spannend. An sich simpel, aber sehr effektvoll und vielseitig.




Sonntag, 12. März 2017

Einfach schön - Reihe 3

Zwei neue Rezepturen habe ich in mein Repertoire aufgenommen. Diese möchte ich Euch hier vorstellen: links "Einfach schön - Himmelblau" Rezeptur: sooft, rechts: "Einfach schön - Meerblau" Rezeptur: wonderbar. Die Namen wieder zwei kleine Wortspiele. Sooft im doppelten Sinne, weil die Rezeptur einen sehr soften Schaum ergibt, und ich sie so sanft und schön wäscht, dass ich diese Rezeptur immer wieder sieden möchte. Und wonderbar weil es sich so wonderful/wunderbar wäscht, und es sich ja um ein Seifenstück (Bar) handelt. Soviel zur Namensgebung.





Einfach schön - Himmelblau

Dieses Rezept habe ich stark an mein Kaffeefee-Rezept angelehnt, da ich das überaus liebe. Anstelle des Kaffeebohnenöls sorgt hier Arganöl für ein fluffiges und samtweiches Waschvergnügen mit recht üppigem Schaum. Einfach sooft!

28 % Reiskeimöl
18 % Olivenöl
18 % Palmöl
13 % Babussuöl
13 % Kokosöl
10 % Arganöl

Wasser für die Lauge: 28 %
Überfettung: 8 %

Ich habe auf 500 g GFM 2 TL Salz und 4 TL Zucker hinzugefügt.

Einfach schön - Meerblau

In diesem Rezept wollte ich die herrlich pflegenden Eigenschaften des Aprikosenkernöls in den Vordergrund stellen. Leider sorgt Aprikosenkernöl eher für ein verhaltenes Schaumverhalten, so war mein zweites Anliegen, üppigen Schaum zu erzeugen, ohne die Schaumfette zu hoch anzusetzen, damit die Rezeptur nicht austrocknend wird. Ich fand das Ergebnis ganz wonderbar!

38 % Reiskeimöl
22 % Aprikosenkernöl
14 % Babassuöl
14 % Kokosöl
8 % Kakaobutter
4 % Rizinusöl

Wasser für die Lauge: 25 %
Überfettung: 8 %

Ich habe auf 500 g GFM 2 TL Salz und 4 TL Zucker hinzugefügt.

Beide Rezepte finden sich bei meinen Lieblings-Rezepten, und sind dort dauerhaft nachlesbar.